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Cellulite / Cellulitis

Cellulitis (Orangenhaut-) –Behandlung

Die Cellulitis, volkstümlich die "Orangenhaut" genannt, betrifft fast ausschließlich nur Frauen. Die Zahl der Fettzellen im Körper ist bei Geburt terminiert – festgelegt. Nach der Pubertät haben Frauen doppelt so viel Fettmasse, wie die Männer. 54 % Fettmasse befindet sich in der unteren Körperhälfte, wo praktisch keine Fettverbrennung stattfindet. Kein anderes ästhetisches Problem belastet psychisch und seelisch eine Frau so, wie die Cellulitis, die unschöne Dellen, Wellen und Buckel, wie eine abgesteppte Matratze zeigt. Dies bringt oft die Frau in Verzweiflung, so dass sich viele Frauen jahrelang nicht in der Öffentlichkeit zeigen. So verzichten viele Frauen darauf, zum Beispiel in der Öffentlichkeit Baden zu gehen.
Das Problem liegt darin, dass die Fettkammer in der Zelle der Frau - im Gegensatz zum Mann -
eine erhöhte Speicherkapazität an Fett und Wasser hat. Je mehr Fett und Wasser die Fettzellen speichern, desto mehr wölben sich diese in Richtung Haut. Dieses Orangenhaut-Phänomen kann man ganz einfach mit einem "Kneiftest" ermitteln. Durch das Kneifen mittels zwei Finger an einer Hautpartie mit Orangenhaut bilden sich Falten oder Furchen, oder auch leichte Einziehungen oder stärkere Dellen. Bei Männern ist auch die Bindegewebestruktur anders geordnet und diese Bindegewebefasern verlaufen unter der Haut zwischen den Fettzellen schräg, so dass beim Kneifen sich die Zellen nach unten bewegen und nicht nach oben.
Was ist hier entscheidend? Sogar normal gewichtige Frauen haben Körperstellen, an denen sich trotz Sport und gesunder Ernährung unschöne Celluliteareale bilden, sogenannte Problemzonen. Hier spielen folgende Faktoren eine Rolle:
Genetische Faktoren (erbliche Veranlagung) für die Cellulitis und Übergewicht.
Das Übergewicht spielt die größte und entscheidende Rolle in der Bildung von Orangenhaut.
Hormonelle Faktoren, die vor allem nach der Pubertät bei Frauen ausgeprägt sind.
Neurovegetative und psychische Faktoren: Stress, Angst, etc.
Medikamenteneinnahmen: Kontrazeption, Cortison etc.
 
Leider kann sich aus der Cellulitis neben einem ästhetischem Problem auch eine schlimmere Erkrankung entwickeln. So ist die Bildung eines Lipoedem möglich; dies ist eine Fettstauung, wo das Fettgewebe vermehrt Flüssigkeit im Zwischengewebe speichert, sogenannte Lymphe. Die Folgen sind Schwellungen, am meisten um das Kniegelenk, Hüfte, Beine und vor allem an den Unterschenkeln.
Die Schwellungen können auch an den Armen, Händen und anderen Körperteilen auftreten. Diese Fettstauung zeigt sich durch Spannungsgefühl in den Beinen, die bei längerem Stehen oder Sitzen fast unerträglich werden. Dieses Spannungsgefühl kann soweit gehen, dass die Patienten sogar sehr starke Schmerzen an den betroffenen Stellen haben.

Therapiemöglichkeiten bei Cellulite und Lipoedem
 
• An erster Stelle und das Allerwichtigste ist eine Gewichtsreduktion durch gezielte persönliche individuelle
  Ernährungsberatung
Entsäuerung des Bindegewebes
Chinesische Diätetik mit dem Ziel, das Bindegewebe zu stärken, um den Lymphstau (das Wasser) im Zwischengewebe
  zu bewegen
Akupunktur, vor allem Elektroakupunktur
Homöopathie und Enzymtherapie
Sportliche Bewegung, vor allem Ausdauersportarten, wie Schwimmen, Aquajogging, Walking, Rad fahren, Tanzen, etc.
 
Lokale Maßnahmen
 
• erfahrungsgemäss ist eine empfehlenswerte Methode die Lipolyse (Fett-weg-Spritze) in der Kombination mit der
  ästhetischen Mesotherapie / Meso-Cellulite
• Lymphdrainage, Bürstenmassage, Tragen von Kompressionsstrümpfen etc.
Chirurgische Maßnahmen wie Fettabsaugung sind nicht so effektiv, weil ein Hautüberschussproblem entsteht und die
  Unebene an der Haut sich noch mehr verschlimmern kann
 
„ Es ist besser ein Licht zu entzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.“
(Konfuzius 551 J – 479 J v. Chr.)

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