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Faltentherapie mit Botulinumtoxin

Behandlung dynamischer Gesichtsfalten mit Botulinumtoxin Typ A

Die Ursachen für die Faltenbildung im Gesicht liegen im natürlichen Alterungsprozess der Haut und der individuellen Veranlagung der Haut, den äußeren Einwirkungen (zum Beispiel Sonnenstrahlen) sowie den Lebensgewohnheiten, zum Beispiel dem Rauchen. Wesentlich zur Faltenbildung trägt auch die mimische Aktivität der feinen kleinen Muskeln unter der Haut bei, die wir oft unbewusst einsetzen wie zum Beispiel beim Stirnrunzeln. Die Therapie mit Botulinumtoxin ist sehr geeignet, die ausgeprägten mimischen Falten auf der Stirn (quere Stirnfalten ‑ Sorgenfalten), zwischen den Augen (Zornesfalte) sowie um die Augen (Lachfältchen) zu glätten.

Botulinumtoxin A ist ein faszinierendes Medikament, das seit Jahren bei der Behandlung von mimischen Falten, neurologischen Krankheiten und in der Augenheilkunde im Einsatz ist. Das Medikament wird biologisch aus dem Bacterium clostridium botulinum erzeugt und wirkt auch durch Hemmung der Mimik‑Muskulatur durch vorübergehende Inaktivierung der Nervenimpulse. Extreme Hautbewegungen, die für die Bildung von Falten verantwortlich sind, werden verhindert, bereits vorhandene Falten werden geglättet und die Bildung von neuen Falten wird verhindert. Beim ersten Kontakt mit dem Arzt erzählt der Patient, welche Falten sie/ihn stören, was die Wünsche sind (jünger auszusehen?). Nach ausführlicher Befragung des Patienten über frühere und bestehende Erkrankungen, Einnahme von Medikamenten etc. wird der Patient ausführlich schriftlich und mündlich über die Wirkung möglicher Nebenwirkungen und Komplikationen bei der Behandlung mit Botulinumtoxin A aufgeklärt .

Das Botulinumtoxin A wird vom behandelnden Arzt mit einer sehr feinen Injektionsnadel präzise in jeden Muskel gespritzt, das ein häufiges Zusammenziehen der Falten verursacht. Die Anwendung erfolgt ambulant und dauert nur wenige Minuten. Der Schmerz, der bei der Einspritzung entsteht ist mit dem eines Mückenstiches vergleichbar. Die Injektion des Medikamentes ist im Allgemeinen gut verträglich, dennoch können nur vorübergehende Nebenwirkungen auftreten. Unmittelbar nach der Injektion kann sich an der Injektionsstelle ein kleiner Bluterguss bilden, der sich durch make up abdecken lässt und sich meist nach 2 ‑ 3 Tagen zurückbildet. Deshalb sollte eine Woche vor der Behandlung weder Aspirin noch irgend ein anderes blutverdünnendes Medikament wie zum Beispiel Marcumar eingenommen werden.

Bei der ungleichmäßigen Wirkung kann vorübergehend ein unebenmäßiger asymmetrischer Gesichtsausdruck entstehen, so dass eine Korrektur, eine Nachspritzung von Botulinumtoxin innerhalb der nächsten Tage erforderlich sein könnte. Die Therapie in den Händen von einem erfahren Arzt zeigt kaum Nebenwirkungen und der Patient ist sofort nach der Behandlung geschäftsfähig. Nach der Behandlung wird der Patient ausführlich über das Vorgehen unterrichtet, Nebenwirkungen zu vermeiden. Dies wäre zum Beispiel, sich erst 4 Stunden nach der Behandlung in die waagrechte zum Schlafen hinlegen zu dürfen.

Mit dem Wirkungseintritt ist meistens zwischen dem 3. und 5. Tag zu rechnen, dies kann jedoch auch manchmal nach 14 Tagen eintreten. Die Wirkung der Erstinjektion hält bei den meisten Patienten circa 4 ‑ 6 Monate an, die 2. Injektion circa 6 ‑ 8 Monate. Jede weitere Injektion meistens länger.

Wiederholungsbehandlungen sind bei guter Verträglichkeit unbegrenzt möglich, es ist besser für die nächste Behandlung nicht so lange zu warten, damit der Wirkstoff nicht vollständig abgebaut wird. Durch die Therapie sieht der Patient deutlich entspannter und jünger aus, dies bestätigt sich durch häufige Komplimente, wie: "Sie sehen aber gut aus!" oder als Fragestellung: "Waren Sie im Urlaub?" etc.

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